Donnerstag, November 2

Ich bin dann mal weg... meine Reise mitten in den Atlantik

Nach einer doch turbulenten letzten Arbeitswoche habe ich es dann Freitagabend geschafft, meinen Koffer zu packen.. zum Glück musste ich Samstag erst Nachmittags los, sodass noch mehr als genug Zeit war. Ihr kennt das Spiel mit dem Packen ja ;) Also habe ich mich auf meine doch lange Fahrt nach Frankfurt Hahn gemacht und hatte mächtig Glück, denn es war mal null Verkehr und ich war nach 4h, inklusive 2er Pausen am Flughafen. Dort angekommen war ich abermals erstaunt, überrascht oder doch einfach nur sprachlos ob der Ignoranz der Reisenden. Ist ja nicht so, dass es nicht seit Jahren verboten ist, Flüssigkeiten in großen Mengen ins Handgepäck zu nehmen - auch, wenn man nur mit Handgepäck reist...

Samstag, Oktober 21

Riga...die Perle des Baltikums...

Riga ist nicht nur essen und bummeln... das muss ich jetzt kurz klar stellen. :) Wir haben uns für den zweiten Tag ein typisches Touriprogramm rausgesucht und sind mit dem Hop-on/Hop-off Bus gefahren. (Sagt mal hop-on/hop off schnell, das endet mit nem Knoten in der Zunge.) Gut, also haben wir ausgeschlafen, ich war Sporteln im Fitnessraum des Hotels, dann ausgiebig Frühstücken und dann sind wir losgestapft und, so tourimäßig sowas is, umso mehr hat es uns für den Gesamtüberblick der Stadt und die Orientierung geholfen. Riga ist wirklich schön, ich wiederhole mich, aber auch abseits der kleinen Gassen der Altstadt ist die Architektur einfach wirklich toll. Es gibt eine riesige Kirche, also wirklich riesig, die Oper, Staatsgebäude, die deutlich schöner aussehen als bei uns. Ausgestiegen sind wir dann am Zentralmarkt... und Leute das war was...

Sonntag, Oktober 8

Riga ist eine alte Dame... schön, gepflegt und kulturvoll

Diesen Satz habe ich in Riga so oft gehört und er trifft vollkommen zu. Das ging am Flughafen schon los. Nach dem Abflug in Tegel (was für ein Loch, im Ernst) waren wir von Rigas Flughafen schon total begeistert. Irgendwie hatte ich auch auf dem Weg in die Stadt schon mehr ghettoähnliche Gegenden erwartet. Ja, da habe ich einen totalen Stereotyp bedient, aber mit der Nähe zu Russland hatte ich irgendwie was anderes erwartet. In der Unterkunft angekommen, haben wir uns erstmal zu Fuß durch die Altstadt gemacht. Und das war schon wirklich toll. Rigas Altstadt besteht aus tollen kleinen Gässchen aus Kopfsteinpflaster, super gepflegten Fassaden, tollen alten niedlichen Häusern, die sich mit riesigen Kirchen und offiziellen Gebäuden abwechseln. Ich war sofort begeistert.

Samstag, August 26

Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub... oder so.

Seit heute ist es final... ich habe meine nächsten Trips gebucht, dabei direkt mal auf den Kalender geschaut und festgestellt, ich bin jetzt fast 3 Monate wieder in Deutschland.... 3 Monate! Das ist schon wieder fast so lang, wie ich unterwegs war. Zeit, wieder was tolles zu planen. Zu meinem Geburtstag habe ich von meinem Bruder eine Rubbel-Weltkarte bekommen. Ihr kennt die sicher alle, aber ich habe mich gefreut, wie bolle und habe mich natürlich sofort ans ausrubbeln gemacht... Australien ist übrigens auch auf der Karte riesig... das war vielleicht anstrengend :) Dabei stellte ich auch fest, dass ich leider niemals nach Russland reisen kann, denn dann brauche ich nochmal nen extra Tag Urlaub, bis ich das ausgerubbelt habe... :-D Was ich auch sehen musste: ich war zwar echt schon viel unterwegs aber es gibt noch soooooo viel mehr Länder, die ich noch nicht gesehen habe. Da ist die Karte noch ziemlich grau in manchen Gebieten, das muss geändert werden.

Montag, Mai 29

Thank you, suksma, cám on, arkoun, kòbkun ká

Nach den beiden vollgepackten Tagen hatten wir uns etwas Ruhe verordnet und wollten eigentlich den Tag gemütlich am Strand verbringen.... hm, die rainy season, die ihren Job hier dieses Jahr besonders Ernst nimmt, machte uns einen Strich durch die Rechnung, pünktlich nach dem Frühstück regnete es. Das führte dazu, dass wir uns einen Alternativplan überlegen mussten. Am Nachmittag wollten wir auf den Markt, die letzten Souvenirs besorgen... aber vorher mussten wir noch ein wenig Natur erkunden, also fuhren wir zu zwei Wasserfällen, von denen wieder nur einer den Namen verdient, aber schön war es trotzdem. Und da wir von den Touren so gerädert waren, haben wir uns für den Nachmittag dann ein Spa gesucht und uns eine Thai Oil Massage genehmigt. Die haben uns vielleicht durchgeknetet, man man.  

Sonntag, Mai 28

sàwàddee ká, Thailand

Der Anflug über Thailand war ziemlich spektakulär... das Flugzeug (und ohne Mist, es waren maximal 30 Passagiere an Bord) setzte zum Sinkflug an und durch die Wolken tauchten immer wieder tolle Felsformationen im Meer auf. Und das durch riesige Wattewolken ... traumhaft anzusehen. An meinem letzten Tag in Kambodscha hatte ich so eine Eingebung...und die sollte die beste Idee überhaupt werden.... ich miete uns ein Auto für Thailand... Das habe ich dann direkt abgeholt und mir eine kleine Rundfahrt durch Phuket Island gemacht. Meine Mutti, mit der ich die letzten 10 Tage hier verbringen werde, landete am selben Tag, allerdings erst am Abend. Das gab mir gut 8h Zeit, die Gegend zu erkunden...

Samstag, Mai 27

Ta Prohm, Tonle Sap and bye bye Cambodia

Einen kleinen Nachtrag muss ich noch liefern,,, am Abend bevor ich zum Sonnenaufgang los bin, bin ich mit meinem Nachbarn, Sean aus Manchester, ins Gespräch gekommen, der mir von seinen Tempelerlebnissen berichtet hat. Außerdem haben wir ewig beim Bierchen über Gott und die Welt und seine Tätigkeit als Clown in einem britischen Zirkus geredet. Das war ziemlich witzig und super spannend... aber dann musste ich wirklich ins Bett. Das mit dem zeitig aufstehen geht zwar deutlich leichter mittlerweile, fetzten tuts trotzdem nicht. Ich bin also aufgestanden und auf den Roller gestiegen. Morgens war es tatsächlich fast sowas wie frisch :)) auf dem Weg dachte ich schon, ich bin zu spät, weil es am Horizont schon hell wurde. Aber noch zeitiger wollte ich dann auch nicht los. Ich bin also zu Angkor Wat gefahren, habe meinen Roller abgestellt und bin rein, vor den See, in dem sich der Tempel so toll spiegelt. Auf den Bildern sieht es tatsächlich noch spektakulärer aus als in echt... da sieht man wenigstens die Spiegelung. Einziger kleiner Wermutstropfen: in dem Moment, als die Sonne hätte über die Spitze des einen Turmes geschaut, setzte sich eine riesige Wolke davor, die auch erst eine Stunde später verschwand. Aber hey, es war wirklich toll...